BUNDESLIGA WOCHENRÜCKBLICK

Borussia Dortmund hat in der vergangenen Woche ein Zeichen gesetzt: Der Vertrag mit Supertalent Jadon Sancho wurde vorzeitig bis 2022 verlängert. Wie Sportdirektor Michael Zorc weiterhin bestätigte, ist in dem Arbeitspapier keine Ausstiegsklausel enthalten, sodass der BVB nach wie vor die volle Macht über die Zukunft des Flügelstürmers hat. „Ich bin sehr froh, dass ich mich vor gut einem Jahr für den Wechsel nach Dortmund entschieden habe, denn es hat sich alles bewahrheitet: Diese Stadt lebt Fußball wie kaum eine andere, und beim BVB erhalten junge Spieler Einsatzzeiten“, meinte Sancho im Zuge der Vertragsverlängerung.
 

Die deutschen Mannschaften präsentieren sich in der Champions und Europa League ungewohnt siegessicher – lediglich der FC Bayern München (1:1 gegen Ajax Amsterdam) und die TSG 1899 Hoffenheim (1:2 gegen Manchester City) konnten ihre Spiele nicht gewinnen. Borussia Dortmund (3:0 gegen die AS Monaco), der FC Schalke 04 (1:0 gegen Lokomotive Moskau) sowie die Europa League-Starter Eintracht Frankfurt (4:1 gegen Lazio Rom), RB Leipzig (3:1 gegen Rosenborg Trondheim) und Bayer 04 Leverkusen (4:2 gegen AEK Larnaka) punkteten dreifach.
 

Bundestrainer Joachim Löw hat bei der Nominierung seines Kaders für die Nations League-Duelle in den Niederlanden und bei Weltmeister Frankreich für eine Überraschung gesorgt: Mark Uth steht erstmals im Aufgebot. Der 27- Jährige ist nach seinem Wechsel von der TSG Hoffenheim zu Vizemeister Schalke 04 allerdings noch auf Formsuche. In neun Pflichtspielen für die Königsblauen hat Uth noch keinen Treffer erzielt. „Wir haben Mark Uth schon länger beobachtet. Er ist dynamisch, schnell und strahlt immer eine gewisse Torgefahr aus. Nun wollen wir ihn gerne besser kennenlernen“, sagte Löw.
 

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In der Bundesliga wurde am Wochenende der siebte Spieltag der laufenden Runde ausgespielt. Der SV Werder Bremen platzierte sich durch einen 2:0- Erfolg gegen den VfL Wolfsburg auf Rang vier, Davy Klaassen (35.) und der eingewechselte Johannes Eggestein (86.) machten die schmeichelhaften drei Punkte am Freitagabend klar. Der Samstag hatte vor allem in Dortmund eine Menge Spektakel zu bieten: Der BVB schlug den FC Augsburg in einenm unfassbaren Spiel mit 4:3, Paco Alcácer (62., 80., 90.+6) markierte in der Nachspielzeit mit seinem dritten Treffer per direktem Freistoß den Endstand. Zuvor hatte Alfred Finnbogason (22.) die Gäste in Führung gebracht, Alcácer zum ersten Mal ausgeglichen, Philipp Max (72.) den FCA wieder in Front geschossen, Alcácer zum zweiten Mal ausgeglichen und Mario Götze (84.) den BVB erstmals in Führung gebracht. Den erneuten Ausgleichstreffer von Michael Gregoritsch (87.) konterte Alcácer in den Schlussminuten. Der 1. FSV Mainz 05 und Hertha BSC trennten sich 0:0, Schalke schlug Fortuna Düsseldorf dank Treffern von Weston McKennie (47.) und Guido Burgstaller (53.) auswärts mit 2:0 und Hannover 96 feierte gegen den VfB Stuttgart (3:1), der daraufhin Trainer Tayfun Korkut freistellte, den ersten Saisonsieg. Bobby Wood (30., 45.) schnürte seinen ersten Doppelpack im 96-Trikot, Mario Gómez (50.) verkürzte kurz nach der Pause, ehe Ihlas Bebou (90.) alles klarmachte. „Wir suchen einen Trainer, der uns gegen Dortmund zur Verfügung steht“, sagte Präsident Wolfgang Dietrich im SWR. Interimstrainer Andreas Hinkel werde nur dann gegen den Tabellenführer auf der VfB-Bank sitzen, „wenn wir nicht den idealen Mann bis dahin gefunden haben“, ergänzte der 70-Jährige. Als Wunschlösung des Tabellenletzten gilt laut Stuttgarter Medien der frühere Leipzig-Coach Ralph Hasenhüttl.
 

Die größte Überraschung des Spieltags gelang dennoch Borussia Mönchengladbach: Die „Fohlen“ setzten sich mit 3:0 beim FC Bayern München durch, wodurch Trainer Niko Kovac immer mehr ins Fadenkreuz der medialen Berichterstattung gerät. Präsident Uli Hoeneß hat dem Kroaten vorerst den Rücken gestärkt. Am Sonntag trennten sich der SC Freiburg und Bayer 04 Leverkusen torlos, schlug Eintracht Frankfurt die TSG Hoffenheim dank Matchwinner Luka Jovic in Unterzahl mit 2:1 und fertige RB Leipzig den 1. FC Nürnberg mit 6:0 ab. Erst kürzlich hatten die Franken eine empfindliche 0:7-Niederlage gegen Borussia Dortmund einstecken müssen.
 

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08.10.2018

NEWS RUND UM DIE WM 2018

Frankreich hat sich zum zweiten Mal nach 1998 die Krone aufgesetzt. Die „Équipe Tricolore“ setzte sich im Finale der Weltmeisterschaft in Russland am Sonntagabend mit 4:2 (2:1) gegen Außenseiter Kroatien durch. Vor zwei Jahren noch im Finale der EM an Portugal gescheitert, gelang nun sogar der ganz große Wurf. Nach einem ungerechtfertigten Freistoß, den Antoine Griezmann mit einer Schwalbe herausholte und vor das Tor schlug, köpfte Mario Mandzukic das Leder ins eigene Tor (18.).
 

Die Antwort der Kroatien ließ nicht lange auf sich warten, Ivan Perisic besorgte den Ausgleich (28.). Der Offensivspieler stand kurz darauf erneut im Mittelpunkt, Schiedsrichter Nestor Pitana hatte nach einem vermeintlichen Handspiel auf Strafstoß entschieden; Griezmann verwandelte sicher (38.). Nach der Pause setzte Frankreich durch Paul Pogba (59.) und Kylian Mbappe (65.) zum Doppelschlag an. Kroatien blieb bemüht, fand aber keine Mittel mehr. Daran änderte auch der Fehler von Hugo Lloris, der das 2:4 durch Mandzukic begünstigte (69.), nicht viel.
 

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Kroatiens Luka Modric (Real Madrid) konnte sich im Anschluss zumindest mit dem Goldenen Ball trösten. Der 32-Jährige wurde als bester Spieler in Russland ausgezeichnet. Modric tritt damit die Nachfolge von Lionel Messi (Argentinien) an, der in Brasilien ebenfalls als Finalverlierer ausgezeichnet worden war. Nachfolger von Pogba als bester Nachwuchsspieler ist Mbappe. 2010 in Südafrika war noch Thomas Müller bester Nachwuchsmann der WMEndrunde, 2006 in Deutschland war Ex-Nationalspieler Lukas Podolski diese Ehre zuteil geworden.
 


Der Belgier Thibaut Courtois wurde derweil als bester Torhüter ausgezeichnet, er tritt damit die Nachfolge von Manuel Neuer an. Courtois setzte sich vor den Finaltorhütern Lloris (Frankreich) und Danijel Subasic (Kroatien) durch. Harry Kane gewann derweil als zweiter Engländer den Goldenen Schuh des erfolgreichsten Torschützen der WM. Der Kapitän der „Three Lions“ erzielte in sieben Spielen sechs Tore und lag damit vor Romelu Lukaku (Belgien), Cristiano Ronaldo (Portugal), Griezmann, Mbappe (beide Frankreich) und Denis Cheryshev (Russland/alle 4).
 

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16.07.2018

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