BUNDESLIGA WOCHENRÜCKBLICK

Die Woche nach dem Bundesliga-Finale startete mit einem Paukenschlag des VfB Stuttgart: Der Bundesligist bestätigte zum Wochenstart gleich fünf Neuzugänge, zwei Vertragsverlängerungen und einen neuen Trikotsponsor: Marc-Oliver Kempf (SC Freiburg), Pablo Maffeo (Manchester City), Borna Sosa (Dinamo Zagreb), David Kopacz (Borussia Dortmund) und Roberto Massimo (Arminia Bielfeld) wechseln zur neuen Saison ins Schwabenland. Emiliano Insúa und Jens Grahl verlängerten zudem ihre Verträge bis Sommer 2020. Darüber hinaus wechselt der VfB den Trikotsponsor, von der Profimannschaft bis zu den Nachwuchsteams. Zur Saison 2019/20 startet eine vierjährige Zusammenarbeit mit dem Teamsporthersteller „Jako“.
 

Ebenfalls offiziell ist seit Montag der Wechsel von Leonardo Bittencourt: Der Offensivspieler geht nicht mit dem 1. FC Köln in die zweite Liga und schließt sich stattdessen Champions League-Teilnehmer TSG 1899 Hoffenheim an. „In Hoffenheim wird seit Jahren hervorragend gearbeitet und die Tatsache, dass mehrere Spieler von dort aus den Sprung in die A-Nationalmannschaft geschafft haben, ist eine ausgezeichnete Referenz, die mich als ambitionierten jungen Spieler beeindruckt“, erklärte der Neuzugang, nachdem er einen bis Juni 2023 laufenden Vertrag im Kraichgau unterschrieben hatte.

Jetzt wetten


Erst wollte Ralph Hasenhüttl nicht, dann RB Leipzig nicht – nun gaben die Sachsen die Trennung von ihrem Erfolgscoach bekannt. RB-Sportdirektor Ralf Rangnick und Geschäftsführer Oliver Mintzlaff betonten, dass sie gerne mit Hasenhüttl als Cheftrainer in die kommende Saison gegangen wären. Dass Rangnick wie in der Aufstiegssaison auf die Trainerbank zurückkehrt, ist ein unwahrscheinliches Szenario für die Hasenhüttl-Nachfolge.
 

In Frankfurt ist derweil die Nachfolge von Niko Kovac, der zur kommenden Saison zum FC Bayern wechselt, geklärt. Adi Hütter kommt von den Young Boys Bern und erhält bei den Hessen einen Vertrag bis 2021. Das bestätigte der Pokalfinalist am Mittwoch. „Mit dem Wechsel zu Eintracht Frankfurt geht für mich ein Traum in Erfüllung“, erklärte der 48-Jährige zum Einstand.
 

Die Fußball-Weltmeisterschaft in Russland (14. Juni bis 15. Juli) rückt immer näher. Vergangenen Dienstag gab der DFB im Zuge der Kaderbekanntgabe auch die Vertragsverlängerungen mit Bundestrainer Joachim Löw und DFBSportdirektor Oliver Bierhoff bekannt. DFB-Präsident Reinhard Grindel hatte Löw zuletzt auch im Falle eines vorzeitigen Scheiterns der Mission Titelverteidigung eine Jobgarantie ausgestellt. Löw hatte den Posten vor zwölf Jahren nach der Heim-WM 2006 von Jürgen Klinsmann übernommen.

Jetzt wetten


Bei der Nominierung seines vorläufigen Kaders hat der Bundestrainer derweil für Überraschungen gesorgt. Unter anderem gehören Manuel Neuer und Nils Petersen zum Kader, Bayerns Sandro Wagner und Mario Götze sind nicht dabei. „Mein Job als Bundestrainer ist es leider auch, Träume platzen zu lassen und harte Entscheidungen zu treffen“, sagte Löw.

Tor: Bernd Leno (Bayer 04 Leverkusen), Manuel Neuer (FC Bayern München), Marc-André ter Stegen (FC Barcelona), Kevin Trapp (Paris St. Germain)

Abwehr: Jérôme Boateng (FC Bayern München), Matthias Ginter (Borussia Mönchengladbach), Jonas Hector (1. FC Köln), Mats Hummels (FC Bayern München), Joshua Kimmich (FC Bayern München), Marvin Plattenhardt (Hertha BSC), Antonio Rüdiger (FC Chelsea), Niklas Süle (FC Bayern München), Jonathan Tah (Bayer 04 Leverkusen)

Mittelfeld/Angriff: Julian Brandt (Bayer 04 Leverkusen), Julian Draxler (Paris St. Germain), Mario Gómez (VfB Stuttgart), Leon Goretzka (FC Schalke 04), İlkay Gündoğan (Manchester City), Sami Khedira (Juventus Turin), Toni Kroos (Real Madrid), Thomas Müller (FC Bayern München), Mesut Özil (FC Arsenal), Nils Petersen (SC Freiburg) Marco Reus (Borussia Dortmund), Sebastian Rudy (FC Bayern München), Leroy Sané (Manchester City), Timo Werner (RB Leipzig)

Auf nationaler Ebene fielen über Pfingsten zudem zwei Entscheidungen: Im DFB-Pokal-Finale setzte sich Eintracht Frankfurt überraschend, aber verdient mit 3:1 gegen Rekordsieger FC Bayern München durch. In der Relegation behielt der VfL Wolfsburg wie im Vorjahr die Oberhand. Nach dem 3:1-Erfolg im Hinspiel gelang den Niedersachsen am Montagabend ein 1:0-Erfolg.
 

ALLE FUßBALL LIGEN IM ÜBERBLICK

22.05.2018

Kundenservice
sunmaker WhatsApp News

Profitiere von exklusiven Angeboten!

Öffne jetzt dein sunmaker Konto und melde dich für die sunmaker WhatsApp News an!