BUNDESLIGA WOCHENRÜCKBLICK

Die Unstimmigkeiten zwischen Jerome Boateng und den Verantwortlichen des FC Bayern München sind ausgeräumt. Das ist das Ergebnis einer Aussprache des Abwehrspielers mit Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge, Präsident Uli Hoeneß und Sportdirektor Hasan Salihamidzic zu Beginn der vergangenen Woche. Robert Lewandowski, der wie Boateng über mangelnde Rückendeckung aus der Chefetage geklagt hatte, soll ebenfalls einen Termin gehabt haben. Auch dem Angreifer wurde demnach Unterstützung zugesagt.
 

Am Dienstag und Mittwoch stand die zweite Runde des DFB-Pokals auf dem Plan. Fortuna Düsseldorf (5:1 gegen SSV Ulm 1846), der VfL Wolfsburg (2:0 gegen Hannover 96), Hertha BSC (2:0 gegen SV Darmstadt 98), der FC Bayern München (2:1 gegen SV Rödinghausen) und der FC Augsburg (3:2 n.V. gegen 1. FSV Mainz 05) sicherten sich am Dienstag die Tickets für die nächste Runde. Am Folgetag zogen Borussia Dortmund (3:2 n.V. gegen Union Berlin), der FC Schalke 04 (6:5 n.E. gegen 1. FC Köln), der SV Werder Bremen (5:1 gegen Weiche Flensburg), der 1. FC Nürnberg (4:2 n.E. gegen Hansa Rostock), Bayer 04 Leverkusen (5:0 gegen Borussia M’gladbach) und RB Leipzig (2:0 gegen TSG 1899 Hoffenheim) nach. Aus Sicht von Rekordmeister FC Bayern trübte vor allem die Verletzung von Thiago, der mehrere Wochen pausieren muss, die Stimmung. In der nächsten Runde kommt es zu vier Bundesliga-Duellen (Schalke vs. Düsseldorf, Berlin vs. Bayern, Dortmund vs. Bremen, Leipzig vs. Wolfsburg) und drei Duellen zwischen Erst- und Zweitligisten (Hamburg vs. Nürnberg, Heidenheim vs. Leverkusen, Kiel vs. Augsburg). Dazu kommt das Spiel zwischen dem MSV Duisburg und dem SC Paderborn 07.
 

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Das Bundesliga-Wochenende wartete derweil einmal mehr mit einigen Überraschungen auf. Am Freitagabend verlor der VfB Stuttgart mit 0:3 (0:2) gegen Eintracht Frankfurt. Dabei offenbarte der Tabellenletzte große Probleme in der Defensive. Der VfB hat unter seinem neuen Trainer Markus Weinzierl noch immer keinen Punkt eingefahren oder einen Treffer erzielt. Die größte Überraschung des Samstagnachmittags gelang dem SC Freiburg: Beim verdienten 1:1 (0:0) präsentierte sich der FC Bayern München in einer erschreckend schlechten spielerischen Verfassung. Der Rückstand der Münchner auf Spitzenreiter Borussia Dortmund, der seinerseits mit 1:0 gegen den VfL Wolfsburg gewann, beträgt damit vor dem direkten Duell am kommenden Samstag wieder vier Punkte. Mit dem ersten Bundesliga-Tor nach 273 Minuten hat Vizemeister FC Schalke 04 derweil einen ersten kleinen Schritt aus der Krise gemacht. Ein Foulelfmeter von Nabil Bentaleb ebnete den Königsblauen den Weg zum 3:1 (0:0) gegen Hannover 96. Der FC Augsburg und der 1. FC Nürnberg teilten die Punkte, nachdem der Aufsteiger gleich zweimal zurück ins Spiel fand und sich am Ende über das 2:2 erfreuen durfte. Die TSG 1899 Hoffenheim stoppte derweil den kurzen Höhenflug von Bayer 04 Leverkusen und feierte den dritten Bundesliga-Sieg in Folge. Die Kraichgauer schlugen die „Werkself“ am Samstag auswärts mit 4:1 (2:1). Neben Joelinton (34., 73.) hatten Reiss Nelson (19.) mit einem Traumtor und Vincenzo Grifo mit seinem ersten Treffer für Hoffenheim (49., FE) Leverkusen nach dessen zwei Kantersiegen in Bremen (6:2) und Mönchengladbach (5:0) wieder auf den Boden der Tatsachen geholt. Am Samstagabend siegte RB Leipzig bei offensiv nicht durchschlagskräftigen Hauptstädtern mit 3:0 (1:0). Timo Werner (7., 53.) gelang ein Doppelpack. Am Sonntag eroberte Borussia Mönchengladbach durch einen verdienten Sieg im 47. Niederrhein-Derby Platz zwei der Bundesliga. Die „Fohlenelf“ gewann das Duell gegen Fortuna Düsseldorf am Ende problemlos mit 3:0 (0:0) und schoss den Nachbarn noch tiefer in die Krise. Nach zuvor sieben Pflichtspielen ohne Sieg reichten den Mainzern am Sonntag gegen den SV Werder Bremen einfache Mittel wie Laufstärke und Einsatzwille zum Dreier. Durch den Sieg kletterte der FSV auf den zwölften Platz. Durch die 1:2- Niederlage bei den zuletzt kriselnden Mainzern hat Werder die Rückkehr in die Spitzengruppe verpasst.
 

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05.11.2018

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