BUNDESLIGA WOCHENRÜCKBLICK

Am vergangenen Montag veröffentlichte die Spielergewerkschaft „FIFPro“ die 55-köpfige Vorauswahl zur Wahl der „Weltauswahl“ des Jahres. Die deutschen Nationalspieler Mats Hummels, Joshua Kimmich, Toni Kroos und Marc-André ter Stegen gehören ebenso zu den Kandidaten wie die ausländischen Bundesliga-Profis Robert Lewandowski (FC Bayern München) und Benjamin Pavard (VfB Stuttgart). Gewählt wird die beste Elf nur von Spielern selbst, üblicherweise beteiligen sich rund 25.000 Profis aus 70 Ländern. Bekannt gegeben wird die Mannschaft am 23. September im Rahmen der Gala "The Best" des Weltverbandes FIFA, bei der auch der Weltfußballer gekürt wird.
 

DFL-Präsident kündigte ebenfalls am Montag an, dass er 2019 nicht zur Wiederwahl für das Amt zur Verfügung stehen wird. Der 71-Jährige will jüngeren Kandidaten die Nachfolge überlassen. „Für die DFL muss gelten: Strukturen und Kompetenzen richten sich konsequent an den Herausforderungen der Zukunft aus, nicht an Satzungen von gestern und erst recht nicht an einzelnen Personen“, sagte Rauball, der das Präsidentenamt bei Borussia Dortmund weiterhin ausfüllt. Bis zum Frühjahr 2019 plant der Verband außerdem eine große Strukturreform. Das Amt des DFL-Präsidenten als oberster Repräsentant des Verbands soll künftig durch einen Aufsichtsratsvorsitzenden ersetzt werden.
 

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Zum Rundumschlag gegen die mediale Berichterstattung rund um Bayer Leverkusen holte Trainer Heiko Herrlich am Dienstag aus. Nachdem Leverkusen mit zwei Niederlagen enttäuschend in die Saison gestartet war, mehrte sich die Kritik am Bayer-Coach. „Bevor die Saison angepfiffen wurde, waren wir schon gefühlt auf Platz zwei. Und plötzlich ist alles schlecht“, monierte Herrlich, der „überrascht“ von der Schärfe der Kritik war. „Aber ich bin froh, dass ich es abgekriegt habe und nicht die Spieler. So ist es besser. Ich stecke das weg“, ergänzte er.
 

Thomas Müller vom FC Bayern München richtete derweil im Interview mit der Sport Bild am Mittwoch eine Kampfansage an die internationale Konkurrenz. Nachdem der FCB in der Vorsaison denkbar knapp im Halbfinale der Champions League an Real Madrid gescheitert war, hofft Müller in dieser Spielzeit auf den Titelgewinn. „Der WM-Sommer und das unglückliche Aus gegen Real sind ein zusätzlicher Antrieb, der Energien bei uns freisetzt. Wir alle wissen, dass der Titel für uns drin war. Dementsprechend haben wir für den nächsten Anlauf in der Champions League Wut im Bauch und mit Niko Kovač einen neuen, jungen und ehrgeizigen Trainer“, sagte Müller.
 

Der Deutsche Fußball-Bund gab am Donnerstag die zeitgenauen Terminierungen für die zweite Pokalrunde bekannt. Am Dienstag, den 30. Oktober trifft der krasse Außenseiter SV Rödinghausen auf den Rekordsieger und Vorjahresfinalisten FC Bayern München (20.45 Uhr). Früher am Abend treffen die beiden Bundesligisten Hannover 96 und VfL Wolfsburg im Niedersachsen-Duell aufeinander (18.30 Uhr). Am Mittwoch machen die Revierklubs Borussia Dortmund (gegen Union Berlin) und der FC Schalke 04 (gegen den 1. FC Köln, beide 18.30 Uhr) den Auftakt. Um 20.45 Uhr steigen zwei weitere Erstligaduelle: Julian Nagelsmann trifft mit der TSG 1899 Hoffenheim auf seinen künftigen Arbeitgeber RB Leipzig und Borussia Mönchengladbach empfängt Bayer Leverkusen zum Rheinderby.
 

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Den 3. Spieltag der Bundesliga eröffnete Borussia Dortmund am Freitagabend mit einem 3:1-Sieg gegen Eintracht Frankfurt. Zu den Torschützen zählten ausgerechnet der Ex-Frankfurter Marius Wolf sowie Last-Minute-Transfer Paco Alcácer, der als Joker sein Bundesliga-Debüt feierte. Der dritte Torschütze war mit Abdou Diallo ebenfalls ein Neuzugang.
 

Am Samstag gab sich Tabellenführer auch gegen Bayer Leverkusen keine Blöße und schlug den kriselnden Europa League-Teilnehmer souverän mit 3:1. Die Leverkusener Führung durch Wendell drehten Corentin Tolisso, Arjen Robben und der eingewechselte James Rodríguez. Für Aufregung sorgte Bayer-Joker Karim Bellarabi, der nach einem üblen Foul an Rafinha die Rote Karte sah und den Brasilianer dabei verletzte. Im Anschluss an die Partie bezeichnete FCB-Präsident Uli Hoeneß das Einsteigen als „geisteskrank“ und forderte „drei Monate Sperre“ für Bellarabi. Auch Trainer Niko Kovač beklagte das in seinen Augen immer häufiger werdende überharte Einsteigen der Gegner gegen seine Mannschaft.
 

Während der deutsche Meister aus München mit drei Siegen aus drei Spielen voll auf Kurs liegt, steckt Vizemeister FC Schalke 04 im Tabellenkeller fest. Am Sonntag kassierten die Königsblauen eine 1:2- Pleite gegen Borussia Mönchengladbach und rutschten auf den vorletzten Platz ab. Matthias Ginter und Patrick Herrmann brachten Gladbach in Führung, der Anschlusstreffer des eingewechselten Breel Embolo kam zu spät.
 

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17.09.2018

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